Leseempfehlungen,  Rezensionen

Warum man die Hoffnung nicht aufgeben sollte…

Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich nach langer Zeit mal wieder eine Rezension für euch. Die Anthologie “Hoffnungsschimmer –  Facetten des Glücks” von Alexander Grun (Herausgeber). Gleich vorne weg möchte ich sagen, dass diese Anthologie einen bestimmen Zweck verfolgt:
**Der komplette Erlös der Anthologie wird an den Verein Herzenswünsche e.V. aus Münster gespendet, der schwer kranken Kindern und Jugendlichen ihre sehnlichsten Wünsche erfüllt.**


Es handelt sich bei diesem Buch um ein Rezensionsexemplar, welches mir der Herausgeber zur Verfügung gestellt hat. Da dieser Beitrag zum Kauf anregen kann, und Verlinkungen bestehen, ist der Beitrag mit Werbung zu kennzeichnen.


Hoffnung. Ein sehr wichtiges Wort, welches vielen Menschen mehr bedeutet als man denkt. Friedrich Schiller hat dazu einen sehr interessanten Satz geschrieben:


Ach! Vielleicht, indem wir hoffen,
hat uns Unheil schon getroffen
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Friedrich Schiller (1759-1805) aus
“Das Lied von der Glocke”

Ja ich muss Herrn Schiller hier recht geben, meist hoffen wir auf einen guten Ausgang eines drohenden oder bestehenden Unheils. Und auch so hoffen die Protagonisten auf unterschiedlichster Weise.

Allgemein: Die Anthologie besteht aus 16 Kapiteln, die zumeist aus einem Gedicht, einer Illustration und einer Kurzgeschichte bestehen. Die einzelnen Geschichten sind unterschiedlich lang und die Illustrationen passen perfekt zu den dazugehörigen Kapiteln. Der Aufbau des Buches gefällt mir durch diese klaren Linien sehr gut. Man beginnt ein Kapitel mit einem Gedicht, dann folgt ein Bild und im Anschluss kann man die KG lesen. Eine schöne Gestaltung.

Ich habe mir nun die vier (für mich persönlich) schönsten Kurzgeschichten aus der Anthologie zusammen geschrieben und möchte diese euch kurz näher bringen, denn diese vier haben mich besonders berührt. Die Überschriften sind (meiner Meinung nach) Gründe, warum man die Hoffnung nicht aufgeben sollte, egal wie dunkel es am Horizont ist.

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Wünsche können wahr werden.

“My endless Love” von Alexander Grun.

Um was geht´s: Rose ist eine erfolgreiche Anwältin, hat die Liebe ihres Lebens gefunden und möchte bald heiraten. Vor knapp einem Jahr ist ihre Mutter verstorben, aber Rose wünscht sich sehnlichst, dass diese bei der Hochzeit dabei sein könnte. Dann überrascht sie sein Anruf ihres Vaters, der den Tod der Mutter nie ganz verarbeiten konnte und Rose macht sich auf den Weg in ihre alte Heimat.

In dieser Geschichte spielen Wünsche und die Liebe zu den Eltern eine ganz wichtige Rolle. Mir hat “My endless Love” sehr gut gefallen, die Gefühle von Rose stehen sehr im Mittelpunkt und geben den Leser einen guten Einblick in die Welt der Protagonistin.


Die Liebe kann alles überwinden.

“Die unbekannte Tochter” von Sandra Karin Foltin

Um was geht´s: Nadja hat einen großen Wunsch: Sie möchte ihre Tochter kennen lernen, die sie im Alter von 15 Jahren weggeben musste. Dann, eines Tages, kommt ein Brief einer Organisation, die solche Zusammenführungen zwischen leiblichen Eltern und deren Kindern organisiert. Nadja hat nun die Möglichkeit endlich ihre Tochter kennen zu lernen.

“Die unbekannte Tochter” hat mir einiges abverlangt. Ich bin selbst jung Mama geworden und fällt mir immer wieder schwer zu glauben, dass es Familien gibt, in denen eine junge Mutter ihr Kind hergeben muss, ob es das will oder nicht. Die gefühlsvolle Art, wie die Autorin die Geschichte von Nadja und Jan erzählt hat mich tief berührt.


Hoffnung geht durch Raum und Zeit.

“Der Strudel der Zeit” von Charlotte da Silva

Um was geht´s: Marta ist eine alte Frau, sie lebt alleine und denkt sehr oft an die alten Zeiten, als ihr Ehemann noch lebte, denn genau da war sie glücklich. Jetzt hat sie das Gefühl unsichtbar für die Welt zu werden. Bis eines Tages ein unbekannter Mann vor ihrer Haustür steht und ihr eine sehr alte Erinnerung zurück bringt.

Herzzerreißend. Anders kann ich diese Geschichte nicht beschreiben. Es hat zwar ehrlich gesagt einige Zeit gedauert, bis ich zwischen den Wörtern lesen konnte, was sie Autorin uns hier mitteilen möchte, aber als es endlich geklappt hat… Ach einfach herzzerreißend. (Sorry für die Wiederholung.)


Hoffnung kann alle Hürden überwinden.

“King & Queen” von Ava Innings

Um was geht´s: Tommy ist sprichwörtlich ein Bad Boy. Auch Tylor ist vor seinem Charme nicht sicher und lässt sich auf ein Date mit ihm ein. Ein Date mit schweren Folgen, die das Leben von Taylor komplett auf den Kopf stellen.

Junge Menschen machen öfters Fehler, die sie im Nachhinein bereuen, oder von den Erwachsenen zu hören bekommen: “Mensch, warum hast du nicht… “. Auch Taylor ist vor den Fehlern der Jungend nicht beschützt und muss einige sehr wichtige Entscheidungen treffen. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, da sie Gefühle von Taylor echt gut beschrieben wurden und das Ende anders ist, als ich es erwartet hatte.


So das waren nun die vier Geschichte, die mir persönlich sehr gut gefallen haben.

Wenn ihr Lust habt noch weiter zu stöbern, dann könnt ihr das gerne HIER machen. (Link führt zu Amazon.)

Bis zum nächsten Mal!

Eure Ramona

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© Cover: Alexander Grun

© Bilder: Ramona Gall

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