Rezensionen

Rezension zu “Sommerhaus zum Glück” von Anne Sandres Rezensionsexemplar / Werbung (Verlinkung)

 

Allgemeine Informationen:

 

Autor: Anne Sanders

Titel: Sommerhaus zum Glück

Reihe: Einzelband

Verlag: Blanvalet Verlag

Erschienen: Mai 2018

Seiten: ca. 440

Preis:

  • E-Book: 9,99 €
  • Print: 15,00 €

ISBN: 978-3764506308

 

Klappentext:

 

Wer träumt nicht von einem Haus in Cornwall? Elodie hatte bisher eigentlich andere Pläne – bis ihre Beziehung spektakulär scheitert und ihr Exfreund ihr statt ewiger Liebe Geld für einen Neuanfang bietet. Als sie auf das Inserat für ein hübsches kleines Bed & Breakfast in St. Ives stößt, räumt Elodie kurz entschlossen das Konto leer, kauft das Haus unbesehen und reist nach Südengland. In dem kleinen Fischerdörfchen stürzt sie sich nicht nur in die Renovierung, sondern lernt auch die schüchterne Helen und die lebenslustige alte Dame Brandy kennen, mit denen sie bald eine tiefe Freundschaft verbindet. Gemeinsam erleben die drei Frauen einen unvergesslichen Sommer, nach dem nichts mehr so sein wird, wie es war – vor allem nicht in Elodies Herz …

 

Meine Meinung:

 

“Sommerhaus zum Glück” ist mein zweiter Roman, den ich von Anne Sanders gelesen habe. Ihr letztes Werk “Mein Herz ist eine Insel” hat mich letztes Jahr so begeistern können, das ich ihr neustes Werk einfach lesen musste.

Dieses Mal führt uns die Geschichte in das zauberhafte St. Ives in London. Wer einmal dieses Städtchen gesehen hat und sei es nur auf Bildern will dort gleich den nächsten Urlaub verbringen. Jedenfalls ergeht es mir so, wenn ich mir die Bilder im Interner anschaue. Anne Sanders hat einen traumhaft schönen Ort für ihr Buch gewählt.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Helen und Elodie. Zwei gänzlich unterschiedliche Frauen, die in St. Ives aufeinander treffen.

Elodie ist Ende 30 und wild entschlossen in St. Ives einen Neustart zu wagen. Zuvor lebte sie in Frankfurt, doch ihre Vergangenheit führte sie von dort weg. Elodie wirkt auf den ersten Seiten sehr unbeholfen und stellenweise sogar überfordert mit der Situation. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich jedoch positiv. Ich mag Elodie sehr gerne, vor allem ihre Liebe zu Planungen hat es mir sehr angetan. Dieses liebevolle Detail, welches die Autorin Elodie verliehen hat, sorgt dafür, dass man diesen Charakter einfach lieben muss.

Helen, Anfang 40, lebt in St. Ives seit ihrem 18. Lebensjahr. Helen hat dort ihren Mann kennen und lieben gelernt und ist bei ihm geblieben. Helen ist ein sehr unsicherer Charakter, hat starke Selbstzweifel und steckt in einer Krise. Zusammen mit ihrem Mann führt sie ein kleines Café in St. Ives, ist Mutter von zwei 14-jährigen Zwillingen und hat somit einiges zu tun. Helen mag ich auch, aber nicht so gerne wie Elodie. Ihr fehlt eine gewisse Charaktereigenschaft, die für Sympathie sorgt.

Eine weitere wichtige Person ist Brandy, eine alte Frau, die zwar lediglich eine Nebenrolle inne hat, aber dennoch für die Geschichte essentiell notwendig ist. Brandy ist sehr introvertiert und gibt nur selten Details aus ihrem Leben preis, dafür kümmert sie sich umso mehr um ihre Freundinnen und allen Menschen, die sie mag. Eine klasse Frau, die ich bei der ersten Begegnung bereits ins Herz geschlossen habe.

Der Schreibstil von Anne Sanders ist wieder einmal toll zu lesen. Die Beschreibungen der kleinen Stadt, die Ausarbeitung der Charaktere und der Verlauf der Geschichte ist ihr sehr gut gelungen. Das “Kopfkino” lief permanent beim Lesen.

Die Geschichte selbst ist sehr romantisch gehalten. Selbst das kleine Bed&Breakfast ist sehr romantisch beschrieben. Zwar sorgt Anne Sanders dadurch für ein schönes Urlaubsfeeling, aber übermäßig viel Spannung gab es nicht. Es ist nicht langweilig, oh nein, garantiert nicht, aber eben auch nicht wahnsinnig mitreißend, bis zu den letzten 50 Seiten. Hier gab es dann eine gehörige Portion Spannung durch viele unerwartete Ereignisse. Der Epilog hat mir sehr gut gefallen. Er hat die Geschichte perfekt abgerundet und noch einige offene Fragen beantwortet.

Cover: Ein Cover, welches mir gleich ins Auge gesprungen ist. Dabei kann ich aber eigentlich nicht wirklich sagen warum. Es denke aber es hat an der Ausstrahlung gelegen, das Blau, die kleinen Details, die an Meer und Sonne erinnern, das Sommerfeeling, das mich berührt hat. Ich würde sagen, dass Cover ist dem Umschlagdesigner gut gelungen.

 

Fazit:

 

“Sommerhaus zum Glück” ist eine schöne Geschichte über Neuanfänge und dem Alltagsleben.

Für eine Urlaubslektüre, oder um die Sonne auf der Terrasse liegend zu genießen ist es das perfekte Buch.

Mir hat das Buch gefallen und kann es auf jeden Fall weiter empfehlen.

 

Wer noch Lust hat meine Meinung zu “Mein Herz ist eine Insel” von Anne Sanders zu lesen, kann das HIER tun.

Meinen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

 

 

© Cover: Blanvalet Verlag; Bild: Ramona Gall/Picsart

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