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/Rezension/ zu “Naglfar – Das Schiff der toten Götter” von Mikael Lundt

Der Klappentext:

Auf der arktischen Inselgruppe Svalbard machen Minenarbeiter eine unheilvolle Entdeckung. In einer Höhle stoßen sie auf mysteriöse Felszeichnungen und ein uraltes Schiff. Als einer der Männer es berührt, läuft er wie im Wahn Amok und tötet mehrere Arbeiter.
Ein internationales Forscherteam soll nun ergründen, was es mit dem Artefakt auf sich hat. Doch die Zwischenfälle nehmen kein Ende. Die Archäologin Anika Wahlgren wird hinzugezogen, um das Rätsel zu lösen. Bald wird klar, in dem Schiff steckt weit mehr als gedacht. Und seine geheimnisvollen Kräfte wecken Begehrlichkeiten. Längst sind die Forscher nicht mehr die Einzigen, die seinem Geheimnis hinterherjagen und dabei sogar über Leichen gehen.


Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir der Autor zur Verfügung gestellt hat.


Infos zum Buch:

Autor: Mikael Lundt

Titel: Naglfar – Das Schiff der toten Götter

Reihe: Einzelband

Genre: Sci-Fi – Thriller

Preise: E-Book: 4,99€ (in KU vorhanden)


Meine Meinung:

Warum habe ich das Buch gelesen? Grund hierfür ist ganz klar: Der Klappentext. Er hat mich bereits beim ersten durchlesen in den Bann gezogen und meine Neugier geweckt. Ich wollte unbedingt wissen, was es mit diesen Felszeichnungen und dem Schiff auf sich hat.

Die Charaktere:

Erzählt wird die Geschichte überwiegend aus der Sicht der Forscherin Anika. Anika ist, wie alle Forscher, sehr neugierig, aber auch intelligent, vorsichtig und umsichtig. Punkten konnte sie vor allem aufgrund ihrer Zwischenmenschlichkeit, sie sucht Kontakt zu anderen, ist um aller Wohl besorgt und zusammen gefasst eine sehr sympathische Frau.

Auch andere Charaktere erzählen kurze Ausschnitte aus ihrer Sicht auf die Geschehnisse. Finde ich sehr gut, da man dadurch die Möglichkeit bekommt diese Charaktere ein Stück besser kennen lernen zu können.

Der Schreibstil:

“Naglfar” ist mein erstes Buch aus der Schreibfeder von Mikael Lundt. Dementsprechend war ich schon sehr gespannt, wie mir sein Schreibstil und seine Erzählungen zusagen werden. Und ich muss sagen: Es hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Geschichte spannend erzählt. Die Charaktere gut ausgearbeitet. Explizite Begriffe anschaulich erklärt, Umgebung klar und einfach beschrieben. Mein Kopfkino ist beim Lesen pausenlos gelaufen.

Einen Punkt möchte ich hier jedoch mit aufnehmen, welcher zwar mich persönlich nicht gestört hat, ich jedoch schon denke, dass es für andere Leser interessant ist. Mikael Lundt hat einige Begrifflichkeiten aus der Forschung und der Medizin in seinem Buch beschrieben, welche vielleicht nicht jedem geläufig sind. Aber dies macht nur einen wirklich sehr geringen Teil aus und soll euch auf keinen Fall abschrecken. Ganz im Gegenteil, ich selbst fand es sehr interessant, dass mehr Details, vor allem zum Thema Forschung, genannt wurden, ein paar Verfahren näher bezeichnet und Vorgehensweisen erläutert werden.

Die Story:

Die Story ist spannend gehalten, mysteriöse Geschehnisse, unerwartete Wendungen und vor allem die Lösung des großen Rätsels sorgen für tolle Lesestunden.

Es gibt einen klaren roten Faden, wichtige Elemente, welche stets im Vordergrund gehalten werden, aber auch Nebengeschehnisse, welche die Situationen teilweise auflockern/entspannen lassen, aber auch welche, die den Ernst der Lage vermitteln. Langeweile kommt beim Lesen nicht auf, da man auf jeder Seite Neues entdecken kann.

Das Ende. Ein großer Teil, eigentlich der essenzielle Teil, war für mich komplett unerwartet. Ein Aspekt, welcher mir sehr gut gefallen hat und perfekt zum Grande Finale führt, wäre da nicht eine Sache, welche ich recht schade finde: Ziemlich zum Schluss gibt es für Anika eine Möglichkeit alle ihre Fragen beantwortet zu bekommen, teilweise wird das auch erfüllt, aber mir persönlich wäre hier mehr lieber gewesen. Die Grundfragen sind durchaus alle beantwortet, doch nach den Geschehnissen hätte ich selbst gefühlt eine Millionen weitere Fragen gehabt. Das sie alle nicht beantwortet werden konnten, verstehe ich auch (Hintergrundgeschehnisse, welche nicht viel Zeit übrig lassen), dennoch hat mich das beim Lesen ein wenig gewurmt.


Mein Fazit:

“Naglfar – Das Schiff der toten Götter” von Mikael Lundt hat mir gut gefallen.

Charaktere, Beschreibungen, Storyline und vor allem Spannung sind dem Autor sehr gut gelungen.

Es gibt zwar hier und da kleine Kritikpunkte, aber diese fallen nicht stark ins Gewicht.

Ich werde mir auch die anderen Bücher des Autors näher anschauen und hoffe, dass auch diese mich begeistern können.

Von mir gibt es 4/5 Sterne.

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(c) Cover: Mikael Lundt

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