Rezensionen

Rezension zu “Starfall, So nah wie die Unendlichkeit” von Jennifer Wolf

Eine wunderschöne Geschichte

Allgemeine Informationen:

Autor: Jennifer Wolf
Titel: Starfall, So nah wie die Unendlichkeit
Reihe: /
Verlag: Impress
Veröffentlichung: Dezember 2017
Seiten: ca 320
Preis:
– E-Book: 3,99 €

Klappentext:

Melody lebt mit ihrer Familie innerhalb einer Militärbasis von Washington D.C. und führt ein abgesichertes, geschütztes Leben, als das Undenkbare passiert: Ein UFO stürzt aus dem Himmel und legt mitten in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten eine Bruchlandung hin. Während alle Glasscheiben zu Bruch gehen, der Strom schlagartig ausfällt und in den Straßen das Chaos ausbricht, geht plötzlich alles rasend schnell. Melodys Bruder wird schwer verletzt wegtransportiert und ihre Mutter übernimmt als Ärztin des Militärkrankenhauses die Behandlung der außerirdischen Neuankömmlinge. Und dann soll auch noch ausgerechnet Melodys Familie am Projekt ›Ohana‹ teilnehmen und einen vollkommen traumatisierten Jungen aus dem All aufnehmen…

Meine Meinung:

Von Jennifer Wolf habe ich bereits einige Bücher gelesen und sie haben mir alle sehr gefallen. Starfall hatte meine Aufmerksamkeit gleich auf sich gezogen. Alleine der Klappentext verspricht eine großartige Geschichte und ich habe mich schon sehr gefreut, dieses Buch lesen zu dürfen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive der Protagonistin Melody.
Melody ist ein 17-jähriges Mädchen, dass aber um einiges reifer wirkt als ihre gleichaltrigen Schüler.
Die Geschichte um Melody beginnt bereits im ersten Kapitel sehr spannend. Die Alien landen in der Stadt und sorgen für absolutes Chaos. An sich ist dieser Verlauf nichts seltenes und es gibt bereits einige Bücher oder Filme in denen die Außerirdischen auf der Erde landen, aber Jennifer Wolf hat sich diesbezüglich wirklich etwas tolles einfallen lassen. Und genau das ist es was das Buch so besonders macht. Die Aliens. Eine besondere Lebensart, die von einem anderem Planeten stammt, dem Menschen aber gar nicht so unähnlich sind und sie haben alle ein Handikap. (Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht erwähnen ansonsten steigt die Spoilergefahr.)
Auf jeden Fall hat mich die Autorin mit ihrer Darstellung der Außerirdischen in ihren Bann gezogen. Das gesamte Buch ist voller Spannung, Gefühl und Situationen, die zum nachdenken anregen.
Einen einzigen Kritikpunkt habe ich dennoch anzumerken. Nachdem das Projekt “Ohana” gestartet wird, hätte ich persönlich mit einer anderen Reaktion von Melody gerechnet bzw. mehr innerlichen Kampf mit sich selbst und ihren Wertvorstellungen.
Das Ende des Buches ist der gefühlvoll gestaltet und die ein oder andere Träne kullerte beim lesen über meine Wangen. Ein weiterer Punkt, der mir sehr an Jennifer Wolfs Bücher gefällt. Sie schafft es immer wieder aufs Neuste mich zu berühren.
Covertime:
Ein dunkles Cover mit einer Frau im Mittelpunkt. Obwohl die Geschichte von Außerirdischen erzählt lässt das Cover dies nicht erkennen. Eigentlich gefällt mir das Cover, aber der Bezug zur Geschichte fehlt mir.

Fazit:

Alle Leser, die die Bücher von Jennifer Wolf lieben werden auch “Starfall” lieben. Mir persönlich hat die Geschichte sehr gut gefallen. Die Art, wie die Autorin die Außerirdischen verkörpert hat ist so einzigartig und mitreißend, dass es mir schwer gefallen ist das Buch einmal zur Seite zu legen. Melody ist ein liebevoller Charakter, den man einfach gern haben muss. Sehr gut gefallen haben mir auch die Momente, die zum nachdenken anregen. Zusammen gefasst kann ich schreiben, dass dieses Buch wieder einmal eine Glanzleistung der Autorin ist. Klare Leseempfehlung, auch für Leser, die mit Aliens oder Sci-Fi nichts anfangen können.
Meinen Dank noch an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
©
Cover: im.press Verlag

 

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