/Rezension/ zu “Im Bann der verwunschenen Zeit” von Jenny Völker

/Rezension/ zu “Im Bann der verwunschenen Zeit” von Jenny Völker

April 25, 2020 0 Von Ramona

Im Rahmen einer Leserunde, die Monika von “Süchtig nach Büchern” organisiert hatte, durfte ich das Buch lesen und mich zugleich mit anderen Lesern darüber austauschen. Es hat mir viel Spaß gemacht und es ist sehr interessant wie gleich, aber auch wie unterschiedlich Meinungen und Empfindungen sein können. Aber jetzt möchte ich euch noch meine eigene Meinung zu “Im Bann der verwunschenen Zeit” zeigen.


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Der Klappentext:

Wie würdest du reagieren, wenn du zu einem Ball eingeladen wirst von einem König, von dem du noch nie etwas gehört hast?

Hannah hat als Alleinerziehende kaum Zeit für sich. Sie muss ohne Hilfe sämtliche Arbeiten stemmen, um sich und ihre Kinder finanziell über Wasser zu halten. Eines Morgens flattert eine Einladung zu einem königlichen Ball in ihre Wohnung. Die Königsfamilie ist ihr völlig unbekannt. Und der Ort, an dem der Ball stattfinden soll, ist nicht mehr als eine verfallene Ruine.
Als am Abend eine Kutsche mit sechs weißen Pferden vor ihrem Haus erscheint, muss sie sich entscheiden. Soll sie ihren Alltag durchbrechen und dieser mysteriösen Einladung auf den Grund gehen? Wird sie mit dem Prinzen tanzen? Aber was, wenn er ein unglaubliches Geheimnis hütet?


Allgemeine Informationen zum Buch:

Autorin: Jenny Völker

Titel: Im Bann der verwunschenen Zeit

Reihe: Einzelband

Genre: Märchen

Seiten: ca. 330

Preise: E-Book: 0,99€ (auch im Kindle Unlimited verfügbar); Print: 11,99€


Meine Meinung:

“Im Bann der verwunschenen Zeit” ist der zweite Roman von Jenny Völker, den ich gelesen habe. Nach “Verwünschung” war ich sehr neugierig welches Märchen mich erwarten wird und vor allem wie sehr mir die Geschichte gefallen wird.

Der Klappentext verspricht auf jeden Fall bereits eine interessante Story. Eine alleinerziehende Mutter, die aus dem Nichts eine Einladung zum Ball eines Königs erhält. Erinnert mich ein wenig an “Cinderella”.

Die Story:

In die Story bin ich sehr gut und schnell rein gekommen, auf den ersten Seiten lernt man Hannah und ihre Familie kennen, erfährt einige über deren Vergangenheit und darf auch ein Stück weit mit Hannah leiden, denn sie hat es alles andere als leicht in ihrem Leben.

Wie ich oben bereits erwähnt habe erinnert einem der Klappentext an das Märchen “Cinderella”, aber Jenny Völker hatte mehr im Blick als nur ein einziges Märchen, viel mehr. Man hat als Leser seine Erwartungen und spekuliert ja selbst gerne, was als Nächstes geschehen könnte sowie wer der Bösewicht ist und wie man diese besiegt. Tja, viel Glück dies bei Jennys Buch richtig zu erraten, denn ich selbst bin vollkommen daran gescheitert. Es kam nie so wie ich es erwartet hatte, aber das war nicht schlimm, im Gegenteil, es steigerte die Spannung zusätzlich.

Es gab aber auch ein, zwei Passagen, die mich stutzig gemacht haben bzw. bei denen ich die Handlungen von Hannah nicht nachvollziehen konnte. Diese haben mich kurzzeitig aus dem Lesefluss gebracht, da ich diese mehrfach nachgelesen habe um die Reaktionen von Hannah zu verstehen.

Die Charaktere:

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Hannah, einer Mutter von 3 Kindern, die von Anfang an ein starkes Auftreten an den Tag legte. Und dennoch oder vielleicht auch genau deswegen macht Hannah eine sehr interessante Zeit durch, in der sie sich selbst besser kennen lernt. Ich mochte Hannah von der ersten Seite an sehr gerne.

Es gibt aber noch einen Charakter, welchen ich hier erwähnen möchte, da er mir sehr gut gefallen hat. Frieda, die Nachbarin von Hannah ist eine geheimnisvolle und zugleich liebevolle alte Frau, die eine wichtige Schlüsselrolle inne hat. Ihre schrullige und lustige Art hat es mir richtig angetan.

Der Schreibstil:

Jennys Schreibstil kenne ich bereits aus dem Buch “Verwünschung” und er gefällt mir nach wie vor sehr gut. Angenehm zu lesen und die Beschreibungen sorgen für tolle Lesestunden mit viel Kopfkino.


Mein Fazit:

Eine Märchenadaption, welche für unerwartete Lesemomente sorgt. Ich konnte die Entwicklung der Geschichte nicht einschätzen und das hat mir sehr gut gefallen. Auch Hannah, die Protagonistin war mir vom ersten Moment an sympathisch und Frieda sorgte zusätzlich mit ihrer Art für einige Lacher.

Einzig die Passagen, die mich kurzzeitig aus dem Lesefluss gebracht hatten störten mich, aber ich kam immer wieder schnell in die Geschichte rein.

“Im Bann der verwunschenen Zeit” von Jenny Völker kann ich euch auf jeden Fall weiter empfehlen, wenn ihr Lust auf Märchenadaptionen habt. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sterne.

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©Cover: Jenny Völker

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