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/Rezension/ zu “Die Hexenjägerin – Der Zirkel der Nacht” von S. A. Hunt

Der Klappentext:

Blutrünstig, voller Action und perfekt in Szene gesetzt: Robin Martine ist ein YouTube-Star – ihrem Kanal »Malus Domestica« folgen Tausende, die Robin für ihre erschreckend realistischen Hexenjagd-Videos feiern. Doch was niemand ahnt: Robins Videos sind nicht inszeniert – sie sind real! Die junge Hexenjäger-Punkerin reist mit ihrem Lieferwagen durchs Land, um den Hexenzirkel auszulöschen, der für den Tod ihrer Mutter verantwortlich ist. Aber als Robin ihrem Ziel so nah wie nie ist, erkennt sie, dass die wahre Bedrohung von jemand anderem ausgeht: dem dämonischen Roten Lord, dessen Ankunft die Hexen preisen und der enger mit Robins Familiengeschichte verbunden scheint, als ihr lieb ist …


Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welcher mir der Verlag zur Verfügung gestellt hat.


Allgemeine Infos zum Buch:

Autorin: S. A. Hunt

Titel: Die Hexenjägerin – Der Zirkel der Nacht

Reihe: Malus Domestica Band 1/3

Verlag: blanvalet

Genre: Urban-Fantasy

Seiten: ca. 440

Preise: E-Book: 9,99€; Print: 15,00€


Meine Meinung:

Hexenjagd in der modernen Welt? Eine junge punkige Protagonistin, welche mit einem Lieferwaagen durch die Lande zieht um Hexen zu jagen um ihre Rache auszuüben? Definitiv ein Buch nach meinem Geschmack.

So dachte ich zumindest, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte.

Die Umsetzung dieser tollen Grundidee konnte mir jedoch nicht zusagen.

Angefangen von der Art der Protagonistin Robin, mit dieser ich einfach nicht warm wurde. Robin ist ein schwierig zu beschreibender Charakter. Sie hat eine starke Aura, wirkt zugleich sehr unnahbar und in gewisser Weise arrogant, auch wenn letzteres wahrscheinlich als eine Schutzreaktion ihrerseits dargestellt werden soll. Auch wenn ich die Grundzüge des Charakters aufgrund ihrer Erfahrungen nachvollziehen kann, konnte ich für Robin selbst keine Sympathie entwickeln.

Hexenjagd. Ein Thema, welches mich schon seit meiner Jugend sehr interessiert, egal ob tatsächliche Ereignisse der Vergangenheit oder als Roman, wie in diesem Fall, erzählt. Zu Beginn des Buches wird gleich eine solche Hexenjagd beschrieben, blutig, spannend und interessant dargestellt. Im späterem Verlauf jedoch verändert sich der Fokus der Hexenjagd und mein Interesse daran sackte ab.

Auch im Allgemeinen konnte mich die Story in der Form nicht fesseln. Es wirkte auf mich zu sprunghaft, oftmals zu schnelllebig und es fehlte mir an mehr Tiefe. Hier ist viel Potential verloren gegangen.

Der Schreibstil von S. A. Hunt sagte mir nicht zu. Es fiel mir schwer den Erzählungen zu folgen, unter anderem aufgrund des vielen Perspektivenwechsel und der vielen Ereignisse, welche schnell abgehandelt wirken.

Mein Fazit:

So sehr wie ich mich auf das Buch gefreut wurde, so wurde ich auch enttäuscht. Die Grundidee hinter dem Buch gefällt mir sehr, aber die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen.

Die Fortsetzung werde ich nicht lesen.

Von mir gibt es 2/5 Sterne.

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(c) Cover: blanvalet Verlag

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