/Rezension/ “Milou – Die Suche nach dem Ende der Welt” von Kathrin Wandres

/Rezension/ “Milou – Die Suche nach dem Ende der Welt” von Kathrin Wandres

Juni 18, 2020 1 Von Ramona

Was bedeutet für euch “Das Ende der Welt”?


Aufgrund Text, Bild und Verlinkung ist dieser Beitrag mit Werbung zu kennzeichnen.

Bei diesem Titel handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches die Autorin mir zur Verfügung gestellt hat.


Klappentext:

»Wenn du Mut hast, dann folge mir.
Auf der Suche nach dem Ende der Welt.«

Nur diese Worte und eine blaue Rose hinterlässt die kleine Milou ihrem Bruder Jake, bevor sie spurlos verschwindet. Und das lediglich wenige Monate, nachdem die Eltern der beiden bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen sind. Jake bricht zu einer sonderbaren Reise auf – durch alte Brunnenschächte in fremde Welten, dem Weg der blauen Rose folgend, im unbedingten Willen seine Schwester wiederzufinden. Dabei merkt er bald, dass es nicht Milous Suche ist, sondern seine eigene.


Allgemeine Infos zum Buch:

Autorin: Kathrin Wandres

Titel: Milou – Die Suche nach dem Ende der Welt

Reihe: Einzelband

Seiten: ca. 210

Preis: E-Book: 3,99€; Print: 11,99€; (in KU erhältlich)


Meine Meinung:

Wie beschreibt man ein außergewöhnliches Buch? Wie formuliert man dazu seine eigene Meinung ohne die Leser zu spoilern? Diese beiden Fragen habe ich mir in den vergangenen Tagen öfters gestellt, denn “Milou” ist definitiv ein außergewöhnliches Buch.

Die Story:

In die Geschichte bin ich sehr schnell rein gekommen.

Die Ausgangsituation wurde gut beschrieben und sorgte von Anfang an für ein entsprechendes (teilweise schockiertes) Feeling.

Dann kam aber recht schnell eine längere Passage, die mich erstmal völlig verwirrt hatte und ich dem Gedankengang bzw. der Storyline nicht folgen konnte. Ich hatte daraufhin mehrfach zurück geblättert und den Beginn der Szene gelesen, wurde aber nicht schlauer daraus. Erst als die entsprechende Szene sich dem Ende zuneigte ging mir ein Licht auf. Im weiteren Verlauf der Geschichte hatte ich dann auch keinerlei Probleme mehr.

Im Gegenteil, die Story hat mir mega gut gefallen und ich war auf jeder Seite fasziniert von den Ideen, die Kathrin Wandres zu Papier gebracht hat.

Das Ende ist abgeschlossen und Jakes Geschichte konnte mir hier ein Tränchen mit einem Lächeln entlocken. Es ist an sich nicht traurig, aber es hat mich tief berührt.

Die Charaktere:

Erzählt wird diese aus der Sicht von Jake, einem 20 jährigen jungen Mann und der große Bruder von Milou, welche 7 Jahre alt ist.

Jake ist ein Charakter, welchen ich nur schwer beschreiben kann. Auf der einen Seite wirkt er stur, egoistisch und ablehnend und dennoch ist er auf der anderen Seite ein stark trauender Mann, der gewisse “Schutzmauern” um sich herum aufgebaut hat.

Von Milou liest man leider im Buch nicht so viel, wie ich es mir gerne erhofft hätte. Liebend gerne hätte ich das kleine Mädchen noch besser kennen gelernt. Ein Mädchen, welches für ihr Alter schon sehr reif zu sein schient und mich mit ihrer Art (die ich kennenlernen durfte) absolut verblüfft hat.

Der Schreibstil:

Ich kenne mittlerweile alle veröffentlichen Bücher von Kathrin Wandres und war bisher der Meinung ihren Stil zu kennen. Aber mit “Milou” hat mich die Autorin erneut ins staunen versetzt.

Wie sie eine völlig andere Welt entstehen hat lassen, diese beschreibt und vor allem welche Feinheiten sie den einzelnen Charakteren zukommen hat lassen. Einfach WOW! Ich war völlig hin und weg!


Mein Fazit:

Eine Geschichte, die unter die Haut geht.

Eine Welt, die ich bisher so nicht kennen gelernt hatte und welche mich völlig fasziniert.

Was mich auch im nachhinein immer noch flasht sind die Ideen und deren Umsetzung von Kathrin Wandres. Es ist ein absolut einzigartiges Buch, eine herausragende Geschichte mit besonderen Charakteren.

Wäre nicht diese eine Passage gewesen, die mich völlig verwirrt hatte, dann wäre “Milou” ein 5 Sterne-Buch. So gibt es von mir 4,5/5 Sterne.

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