Rezensionen

/Rezension/ “Ich-Darf-Nicht”- Drama in 3 Akten von Natascha Fürstl

“Wo die Liebe hinfällt.” Ein Sprichwort, dass ich selbst schon unzählige Male gehört habe. Aber was tun, wenn eben diese Liebe nicht legal ist? Wie verhindert man die Liebe zu einem bestimmten Menschen? Ist das überhaupt möglich?


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Bei diesem Titel handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir die Autorin zur Verfügung gestellt hat.


Der Klappentext:

»Ich liebe meinen Bruder mehr als alles andere auf dieser Welt.
Ich liebe ihn mehr, als ich darf.«

Robert – ein zerrissener junger Mann. Er liebt Olivia.
Olivia – eine zerrissene junge Frau. Sie will von Robert geliebt werden.
Sie lassen sich bedingungslos aufeinander ein.
Eine Liebe bis zum Mond und zurück.
Eine Liebe voller Leidenschaft.
Eine Liebe, die nicht sein darf.
Sie sind Geschwister – und ihre Liebe ist verboten.

Olivia und Robert

Geschwister, gefangen in ihren Gefühlen füreinander.
Zwei Menschen, die sich abgöttisch lieben.
Zwei Menschen, die in ihrer Liebe zu weit gehen.
Zwei Menschen, die aneinander zerbrechen.


Infos zum Buch:

Autorin: Natascha Fürstl

Titel: Ich-Darf-Nicht

Reihe: Olivia und Robert Band 1/2

Genre: Drama

Seiten: ca. 230

Preise: E-Book: 1,49€; Print: 10,99€


Meine Meinung:

“Ich-Darf-Nicht” ist das erste Buch von Natascha Fürstl und somit auch mein erstes Buch von der Autorin. Ich war schon sehr gespannt welche Art von Geschichte mich erwarten wird. Das Hauptthema war ja von Anfang an bekannt: Die Liebe zwischen zwei Geschwistern. Auf die Umsetzung war ich dennoch sehr neugierig, vor allem, da es sich um ein heikles Thema handelt.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Olivia, kurz Livy. Olivia war mir Anfangs sehr unsympathisch, sie hatte eine Einstellung zum Leben und zu ihren Mitmenschen mit der ich nicht sonderlich gut klar kam. Aber Olivia entwickelte sich im Laufe des Buches weiter (es vergehen auch einige Jahre im Laufe des Buches) und schlussendlich war sie mir durchaus sympathisch geworden.

Der zweite wichtige Charakter ist Robert, der Bruder von Olivia. Aus seiner Sicht wird nicht erzählt, was ich ein bisschen schade finde, da seine Perspektive auf die Geschehnisse sehr interessant wäre. Richtig warm geworden bin ich auch nicht mit Robert, er war mir zu unnahbar und in gewissen Punkte einfach ein A**** (entschuldigt meine Wortwahl). Die Begründung dazu ist recht einfach (kleiner Spoiler!): Er liebt angeblich Olivia, steigt aber ziemlich schnell irgendwelchen anderen Frauen hinterher. Auch wenn im Nachhinein die entsprechenden Situationen aufgeklärt werden fand ich seine Art einfach schrecklich, vor allem da Olivia auch sehr darunter litt.

Die Story:

Beim Einstieg in die Geschichte hatte ich leichte Schwierigkeiten, die daher rührten, dass mir Olivia mit ihrer Einstellung (wie oben erwähnt) unsympathisch war.

“Ich-Darf-Nicht” ist nicht in Kapitel unterteilt sondern in drei große Akten (Teile) mit mehrere Abschnitte.

Die Story an sich ist interessant, auch dass die beiden Geschwister Realitätsnah bleiben und sich immer wieder Gedanken machen welche Konsequenzen es für ihr Handeln gibt. Sie haben einfach keine klassische “rosarote Brille” auf, was mir gut gefallen hat.

Das Ende ist offen gehalten mit einen kleinen Einblick in den zweiten Band “Mi.Gran.Amor.”.

Der Schreibstil:

Im Großen und Ganzen habe ich den Schreibstil oben bereits beschrieben.

Natascha Fürstl schreibt spannend und flüssig.

Einzig die Sprünge (zeitlich und örtlich) haben mich oftmals irritiert und somit aus dem Lesefluss geholt. Da hätte ich mir gerne Zwischenüberschriften wie z.B. “Vier Jahre später…” gewünscht. Es wird zwar immer im Laufe des Abschnittes erwähnt wie viel Zeit vergangen ist im Gegenzug zum letzten Abschnitt, aber zu Beginn der einzelnen Abschnitte führt das dennoch erstmal zu Verwirrung.

Gut gelungen sind ihr die Beschreibungen der Gedanken und vor allem der Gefühle von Olivia.


Mein Fazit:

Natascha Fürstl hat eine Geschichte verfasst, die ein heikles Thema behandelt und zusammen gefasst lässt sich schreiben, dass ihr dies überwiegend gut gelungen ist.

Olivia wurde mit vielen Beschreibungen ihrer Gefühle und Gedanken Leben eingehaucht, von Robert hätte ich mir mehr erwünscht.

Der Schreibstil ist bis auf die zeitlich und örtlichen Sprünge gut zu lesen.

Wie die Geschichte zwischen Olivia und Robert weiter geht interessiert mich sehr, vor allem nach dem kleinen Einblick in den zweiten Teil.

Sternebewertung für “Ich-Darf-Nicht”: 3,5/5 Sterne.

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© Cover: Natascha Fürstl

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2 Kommentare

  • karin

    Hallo und guten Tag,

    hm, ehrlich wie kommt Geschwister junger Mann/junge Frau auf solche Gedanken und Liebesauffassungen?
    ………………………………………………

    LG..Karin…

    • Zantalia

      Hallo Karin,
      ja eine sehr interessante Frage.
      Wie es dazu in diesem Buch kam wurde nur indirekt erwähnt bzw. Olivia hat dazu ein paar Vermutungen.
      Liebe Grüße, Ramona.

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