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/Rezension/ zu “New Worlds – Lüge & Verrat” von Anne Oldach

Der Klappentext:

Die alterslose Lika lebt im Jahre 2358. Mit ihrer Erschaffung wurden große Erwartungen in sie gesetzt, und noch nie hat sie diese enttäuscht.
Lika liebt ihr Leben, so wie alle Neuweltler, denn in einer perfekten Gesellschaft, die Neid, Hass und körperliche Liebe überwunden hat, gibt es keinen Platz für Konflikte.
Als sie jedoch dem sterblichen Milo begegnet, lernt sie eine ganz neue Welt kennen, und sie läuft Gefahr, die Kontrolle über sich und ihre Gefühle zu verlieren.


Bei diesem Titel handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches ich über Prointernet Bookmark bezogen habe.


Allgemeine Infos zum Buch:

Autorin: Anne Oldach

Titel: New Worlds – Lüge & Verrat

Reihe: New Worlds Band 1

Verlag: Kampenwand Verlag

Genre: Dystopie

Seiten: ca. 320

Preise: E-Book: 0,99€ (In KU verfügbar); Print: 12,99€


Meine Meinung:

Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen als Prointernet Bookmark auf der Suche nach Blogger für diesen Titel war, vielen lieben Dank gleich an dieser Stelle für die Bereitstellung des Buches.

Bereits auf den ersten Blick habe ich mich in dieses Cover verliebt und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, stand für mich schnell fest: Ich will dieses Buch lesen und die Welten darin entdecken.

Die Charaktere:

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Lika, einer Alterslosen, lebend in der “Neuen Welt”. Lika machte anfangs einen “leblosen” bzw. freudlosen Eindruck, was jedoch einen Grund hat (also beim Lesen nicht abschrecken lassen). Es dauerte einige Zeit bis ich mit diesem Charakter zurecht gekommen bin, schlussendlich war sie mir auf jeden Fall sympathisch.

Neben Lika gibt es einige weitere Charaktere, die in der Geschichte eine wichtige Rolle inne haben. Zum einen natürlich Milo, ein sterblicher Mann. Milo war mir von anfang an sympathisch, wenn auch ungehobelt und schroff, aber seine Grundzüge konnte ich schnell verstehen. Harte Schale, weicher Kern trifft hier perfekt zu.

Zum anderen “Der Professor”. Ja, er scheint wirklich nur diesen Namen zu tragen. Bei diesem Charakter bin ich mit meiner eigenen Einschätzung noch unschlüssig. Es gab ein paar Schlüsselszenen, in denen ich der Meinung war, endlich hinter der Grundlage des Professors zu kommen, nur um im nächsten Moment wieder ahnungslos dazustehen. Auf die finale Entwicklung des mysteriösen Mannes bin ich jetzt schon gespannt.

Die Story und der Weltenaufbau:

Die “Neue Welt” entstand nachdem die sogenannte “Alte Welt” (im Grunde genommen unsere Erde) im Chaos versunken ist. Diese “Neue Welt” ist wahrlich schwer zu beschreiben. Sie hat so viele unterschiedliche Facetten, dass sie beinahe magisch wirkt, jedoch sind sie eigentlich “nur” technisch sehr hoch entwickelt.

Anne Oldach versucht auf den ersten Seiten die Welt dementsprechend dem Leser nahe zu bringen, viele Erklärungen habe ich verstanden, bei ein paar wenigen Punkten habe ich noch offene Fragen, wobei ich hoffe, dass diese im zweiten Band beantwortet werden. Die Einführung in diese besondere Welt dauert länger als gewohnt, knapp 100 Seiten, aber diese sind auch von Nöten um einen guten Einblick in die “Neue Welt” zu bekommen.

Nach der Einführung gibt es eine tolle und spannende Wendung, die mir sehr gefallen hat. Es machte richtig Spaß die Entwicklung aus Likas Augen zu verfolgen, vor allem, da sie bisher viele Geschehnisse nicht kannte. Auch im weiteren Buch wurde es niemals langweilig. Zu bestimmte Szenen wäre noch ein wenig Potenzial zum Spannungsaufbau vorhanden gewesen, aber das ist jetzt mehr nebensächlich.

Der Schreibstil:

In die Geschichte selbst bin ich recht gut hineingekommen. Für meinen Geschmack sind es anfangs einen Ticken zu viele Informationen, doch, wie oben bereits erwähnt waren sie durchaus sinnvoll.

Anne Oldach konnte vor allem mit bildgewaltigen Beschreibungen bei mir punkten. Nach der großen Wendung lief mein Kopfkino pausenlos und ich wollte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Die Story wurde richtig spannend, schonungslos ehrlich und dennoch emotional geschildert.

Die Nebencharaktere sind authentisch beschrieben worden und es viel mir leicht sie alle auseinander zu halten, da Anne Oldach einem jeden ein besonderes Merkmal zukommen lassen hat.

Zusammengefasst: Ein echt guter Schreibstil.


Mein Fazit:

Ein spannendes und bildgewaltiges Debüt aus der Feder von Anne Oldach.

Es gab nur vereinzelt ein paar kleine Kriterien, aufgrund dessen ich keine vollen 5 Sterne vergebe.

Ich möchte auf jeden Fall mehr davon lesen, die Fortsetzung könnte vielleicht noch dieses Jahr erscheinen, aber auch auf andere Bücher der Autorin freue ich mich schon.

Von mir gibt es 4,5/5 Sterne.

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(c) Cover: Kampenwand Verlag

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2 Kommentare

  • karin

    Hallo liebe Ramona,

    hm, ein Roman….der langsam, aber gewaltig zur Zeit überall auf den Blogs auftaucht….und auch schon meine Lust darauf geweckt hat…augenzwickern..

    Danke für das Vorstellen deshalb auch von Dir.

    LG..bleib gesund..Karin..

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