Rezensionen

Rezension zu “Hurt – Verwundetes Herz” von J. L. Drake

Allgemeine Informationen:

Autor: J. L. Drake

Titel: Hurt – Verwundetes Herz

Reihe: Blackstone, Band 1, in sich abgeschlossen

Verlag: LAGO Verlag

Erschienen: Mai 2018

Seiten: ca. 310

Preis:

  • Print: 9,99 €
  • E-Book: 8,99 €

ISBN: 978-3957611864

 

Klappentext:

Kugeln fliegen, ein lautloser Schrei und ein stechender Schmerz im Rücken: Major Mark Lopez, Soldat der Special Forces-Einheit Blackstone, wird bei einem Auftrag schwer verletzt. Um sein Leben zu retten, wird er in das North Dakota Krankenhaus eingeliefert und der Pflege der Krankenschwester Mia unterstellt. Mark findet bald heraus, dass die umwerfende Mia nicht nur in Sachen Medizin mehr weiß, als sie vorgibt. Mia Harper kennt den Blackstone-Code. Sie weiß Dinge über die Spezialeinheit, die niemand wissen darf. Und dennoch – oder gerade deswegen – findet Mark sie so anziehend wie keine Frau zuvor.
Als jemand aus Marks Vergangenheit um Hilfe bittet, kommen längst vergessen geglaubte Geheimnisse wieder an die Oberfläche. Welten kollidieren, Lügen werden aufgedeckt und Mark muss sich der Antwort auf die Frage stellen, die ihn schon sein ganzes Leben lang verfolgt: Was ist in der Nacht vor 25 Jahren wirklich passiert?

 

Meine Meinung:

Alleine der Klappentext hat meine Neugierde erweckt und ich habe mich wahnsinnig darauf gefreut dieses Buch zu lesen.

Die Geschichte wird erzählt aus der Sicht von Mark, Mia und Manuel.

Mark ist ein Elite-Soldat einer Spezialeinheit und das merkt man immer wieder beim lesen der Geschichte. Sein Charakter ist sehr geprägt, stark und vor allem er weiß was er will.

Mia wirkt anfangs ein wenig schüchtern und sehr in sich gekehrt. Sie liebt es Bücher zu lesen und hat wenig soziale Kontakte.

Manuel ist gelinde gesagt ein A…. Diesen Charakter mag ich persönlich überhaupt nicht. Er ist überheblich, arrogant und uneinsichtig. Aber genau das hat mir auch wiederum sehr gut gefallen. Zwei “normale” Charaktere gegen Manuel.

Die Geschichte selbst ist sehr spannend und liebevoll geschrieben. Die Charaktere gut ausgearbeitet und beschrieben. Vor allem die Szenen zwischen Mark und Mia haben mir sehr gut gefallen. Das leise knistern zwischen den Beiden war deutlich zwischen den Zeilen heraus zu lesen.

Doch leider hatte die Story auch einen Schwachpunkt, der mich persönlich sehr gestört hat. Wobei ich hier sagen muss, dass ich denke, dass dies ein Fehler der Formatierung des Textes ist. Und zwar gibt es im Laufe der Geschichte auch immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit. An sich super schön zu lesen. Aber leider hatte ich hierbei meine Probleme, da diese Rückblenden im fließendem Text verarbeitet wurden. Kein Absatz zwischen den Erzählungen der Gegenwart und der Vergangenheit. Oftmals ist es mir dadurch passiert, dass ich mich selbst beim lesen verwundert gefragt habe, wie der Charakter von der Wohnung auf einmal ins Krankenhaus kommt und mit jemanden ganz anderem spricht. (Nur um ein Beispiel zu nennen.) Dieser Umstand hat den Lesefluss bei mir deutlich ins Stocken gebracht, was mich wiederum geärgert hat.

Doch bis auf das oben beschriebene “Problem” hat mir die Geschichte selbst sehr gut gefallen. Mein persönliches Highlight: Die Beschreibungen der Einsätze der Spezialeinheit in Mexiko. Diese Ausflüge bzw. Aufträge der Blackstones haben der Story eine zusätzliche Spannung gebracht.

Wie man vielleicht bisher schon gut heraus lesen konnte hat mir der Schreibstil von J. L. Drake sehr gefallen. Ihre Beschreibungen sind ihr sehr gut gelungen, die Spannung ist bis zur letzten Seite aufrecht erhalten geblieben, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Liebesgeschichte kommt nicht zu kurz.

Das Ende des ersten Bandes hat mir ebenfalls sehr gefallen. Die Story von Mark und Mia ist in sich abgeschlossen und dennoch freut man sich auf den zweiten Band, den ich auf jeden Fall auch lesen werde.

 

Fazit:

Eine tolle Liebesgeschichte zwischen einer Krankenschwester und einem Elitesoldat einer Spezialeinheit. Ich mag die Geschichte sehr gerne und kann sie euch auf jeden Fall weiter empfehlen, auch wenn mich die Formatierung des Textes gestört hat. Auch den Schreibstil von J. L. Drake finde ich sehr schön zu lesen und freue mich, wie bereits oben erwähnt, auf die nächste Story der Reihe.

 

© Cover: LAGO Verlag; Bild: Ramona Gall/ Picsart

 

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