Rezensionen

“Wie Eulen in der Nacht” von Maggie Stiefvater

Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zu meiner Rezension zu “Wie Eulen in der Nacht”.


Bei diesem Titel handelt es sich um eine Rezensionsexemplar, welches mir der Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Aufgrund Bild, Text und Verlinkung ist dieser Beitrag mit Werbung zu kennzeichnen.


Klappentext:

Jeder träumt von einem Wunder, aber nicht jeder ist bereit dafür.

Wem nur noch ein Wunder helfen kann, der findet stets seinen Weg in die Wüste Colorados und zur außergewöhnlichen Familie Soria. Doch die Wunder der Sorias sind unberechenbar und wer sie aus eigener Kraft nicht vollenden kann, zahlt einen hohen Preis.
Auch Daniel Soria bewirkt diese Wunder mit der Ernsthaftigkeit und Hingabe, die es braucht. Doch dann bricht er die wichtigste Regel seiner Familie: Er mischt sich in ein Wunder ein. Dadurch entfesselt er eine Magie, die seinen Tod bedeuten könnte.


Meine Meinung:

Allgemeines:

Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen hatte war ich sehr neugierig auf die Geschichte dahinter. Ich hatte auch schon sehr viel Gutes über Maggie Stiefvater gehört und auch selbst einige Bücher im Regal stehen.

Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Das Cover ist schön gestaltet und der orange Buchschnitt passt sehr gut zu dem orangen Mond vorne auf dem Bild. Auch die Seiten, auf denen ein neues Kapitel beginnt sind mit Dornenranken verziert.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht einiger verschiedener Charaktere. Den Sorias, die in dem Dorf in der Wüste Colorados leben, aber auch Fremde, die dieses Dorf aufsuchen, erzählen die Geschehnisse aus ihrer Sicht.

Das Ganze spielt im Jahre 1962, was man in der Story selbst immer wieder gut erkennen kann.


Die Charaktere:

Wie ich oben bereits erwähnt habe wird die Story aus der Sicht von verschiedenen Charakteren erzählt. Die wichtigsten davon sind: Beatriz Soria und Pete Wyatt.

Beatriz ist eine Soria und gehört zu den Einheimischen des Dorfes in der Wüste. Sie hat einen recht ungewöhnlichen Charakter, was auch immer wieder im Laufe der Geschichte selbst erwähnt wird. Am besten lässt sich ihr Charakter mit folgendem beschreiben:

Dies wollte Beatriz: der Frage nachgehen können, inwiefern ein Schmetterling einer Galaxie ähnelte. (Quelle: Seite 13, letzter Absatz, erster Satz)

Pete Wyatt ist im Vergleich zu Beatriz leichter zu verstehen, aber auch er ist nicht so, wie man erwarten würde. Pete liebt es zu arbeiten, er ist mehr der stille Beobachter, und dennoch bekommt er alles mit und macht sich seine Gedanken zu gewissen Situationen.


Der Schreibstil:

Jetzt kommen wir zu einem Punkt, der mich sehr beschäftigt. Die Art, wie die Geschichte erzählt wird.

Ich kann euch kein Buch nennen, dass mit diesem zu vergleichen ist. Was natürlich auch seine guten Seiten hat, denn so sticht “Wie Eulen in der Nacht” aus der Masse der Bücher heraus.

Und dennoch muss ich sagen, dass ich mit dem Schreibstil nichts anfangen konnte. Und zwar wirklich überhaupt nichts. Ich habe wahnsinnig oft überlegt das Buch abzubrechen. Habe Rezensionen gelesen, ob es anderen auch so ging und entdeckte dabei, dass einige schrieben, es würde zum Ende hin besser werden, was mir Hoffnung machte und ich das Buch weiter gelesen habe. Naja, dem kann ich mich nur bedingt anschließen.

Es wurde mit der Zeit leichter die Geschichte zu verstehen und den Schreibstil zu akzeptieren, aber das es zum Ende hin besser geworden wäre, das Empfinden hatte ich nicht.

Ich könnte an diesem Punkt noch endlos weiter schreiben, aber das erspare ich euch jetzt.


Die Story selbst:

Das Jahr 1962 hat viele Anschauungen, die wir in der aktuellen Zeit nur begingt nachvollziehen können. Aber ich denke, wir wissen alle, dass das Leben damals nicht einfach war.

Nach dem Lesen des Klappentextes hatte ich eine ganz andere Art von Geschichte erwartet. Wunder sind für mich eigentlich etwas positives, aber hier sind sie wirklich unberechenbar, wie es so schön im Klappentext steht. Das hat mir auf der einen Seite gefallen, aber auf der anderen Seite auch wieder nicht, vor allem weil ich einfach mit was ganz anderem gerechnet hatte.

Einen roten Faden im Verlauf der Storyline zu finden ist auch relativ schwierig gewesen. Die Wunder waren so ziemlich das einzige, was die Menschen verband, aber wohin die Geschichte führen soll erkannte ich erst ungefähr im letzten Drittel.

Das Ende selbst ist okay. Es ist nicht richtig gut, aber auch nicht schlecht.


Mein Fazit:

Ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut und wurde leider enttäuscht.

Das einzige was mir an “Wie Eulen in der Nacht” richtig gut gefällt ist die Aufmachung und das Cover. Der Inhalt dessen konnte mich nicht überzeugen.

Ich kann dem Buch 2 von 5 Sterne geben.


ca. 300 Seiten / E-Book: 12,99 € / Print: 14,99 € / Droemer Knaur Verlag


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© Umschlagsdesign liegt beim Droemer Knaur Verlag

© Bild: Ramona Gall

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