Rezensionen

Rezension zu “Fenrir – Weltenbeben” von Asuka Lionera

Allgemeine Informationen:

Autor: Asuka Lionera
Titel: Fenrir, Weltenbeben
Reihe: /
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum. 25.03.2017
Seiten: 800
Preis:
         – E-Book: 4,99 €
         – Print:     19,90 €
ISBN: 978-3959912259

Inhaltsangabe:

Emma, eine Archäologin, reist im Auftrag eines Kunden nach Island und dass, obwohl Emma auf das Gebiet Ägypten spezialisiert ist. Auf Island macht Emma eine Entdeckung, die ihr Leben von Grund auf verändern wird. Sie findet einen Mann namens Wulf, dessen Erscheinung einzigartig ist und sofort Emmas Neugierde weckt. In der Hoffnung als Archäologin den Durchbruch mit Wulf auf ihrer Seite zu schaffen, nimmt sie den ihr völlig fremden Menschen mit nach Hause. Doch was dann geschieht, damit hätte Emma nie gerechnet. Wulf ist mehr als nur ein Mensch mit einem einzigartigem Aussehen. In ihm steckt altes ehrwürdiges Blut, dass bereit ist einen Krieg zu entfachen.

 

Meine Meinung:

Von Asuka Lionera habe ich bereits in der Vergangenheit schon das ein oder andere Buch gelesen.

In diesem Buch stehen die Protagonisten Emma und Wulf sehr im Vordergrund. Sie sind so präsent und herausragend, dass sie vieles in den Schatten stellen.
Emma ist Archäologin, und ich würde meinen die Neugierde, die sie antreibt ist ihr angewachsen. Auch zeigt sie eine gewisse Sturheit, die sie oftmals weiter bringt und zudem sehr niedlich werden lässt. Ich mochte den Charakter sehr gerne, aber erst später im Laufe des Buches. Zu Beginn hatte ich eher meine Probleme mit ihr, da sie mir einfach zu viel nachgedacht hatte. Zu oft sind ihre Gedanken um ein und das selbe Thema gekreist, so dass es für mich langweilig wurde. Später jedoch wandelte sich dies und Emma handelte mehr als das sie nachdachte.
Wulf ist einfach zu beschreiben: Er ist zum anbeißen. Er ist niedlich und ich würde gerne mal mit ihm “kuscheln”. Diesen Charakter mochte ich wirklich von der ersten Sekunde an.

 

So nun nehmen wir mal den Schreibstil genauer unter die Lupe.
Also, wie ich bereits oben erwähnte, war mir der Anfang im Bezug auf die Gedankenwelt von Emma zu heftig. Versteht mich nicht falsch, ich mag es, wenn Charaktere nachdenken bevor sie handeln und nicht blind in ihr verderben laufen, aber hier bei Fenrir fand ich es schon zu extrem, zumindest zu Beginn. Asuka schreibt allgemein sehr spannend und erklärt die Hintergrundinformationen sehr verständlich. Auch werden alle Fragen, die im Laufe der Geschichte auftreten beantwortet. Besonders gefallen hat mir, dass die Protagonisten immer im Vordergrund der Story standen. Auch erhalten diese durch die Vielfalt ihrer Gefühle eine gewisse Tiefe, die ihnen Leben einhauchte. Das Buch ist flüssig zu lesen und man möchte unbedingt wissen wie es endet. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich es nicht mehr weg legen, so spannend wurde es.

Aber es gibt noch den einen negativen Punkt, den ich anbringen muss. Und zwar gab es eine Passagen, die mich verwirrte. Eine Frau erklärte bzw erzählte Emma eine wichtige Geschichte, Emma reagierte darauf, wie es sein soll. Ein paar Seiten später erzählt ein Mann Emma genau die gleiche Geschichte und Emma reagierte noch heftiger, obwohl sie die Geschichte eigentlich schon kannte. Meiner Meinung nach war das eine Wiederholung, nur mit einer größeren Reaktion von Emma. Ich war so irritiert, dass ich nochmal zurück blättern musste, um die alte Passage nochmal zu lesen, nicht das ich etwas falsch verstanden oder gelesen habe. Dieser Punkt störte mich ziemlich.

 

Die Geschichte an sich: Zu Beginn lernt der Leser die Protagonistin Emma kennen. Sehr ausführlich muss ich hinzufügen, dem entsprechend zog sich der Anfang ein wenig in die Länge. Aber nach ungefähr einem viertel des Buches kam die Geschichte richtig in Fahrt. Die Perspektiven wechselten dann auch zwischen Emma und Wulf und bauten dadurch noch eine größere Spannung auf.

Das Cover: Es ist göttlich. Ich liebe es. Es ist der absolute Wahnsinn. Mit diesem Cover bin ich mehr als nur zufrieden. Es ist farbenfroh, aber dennoch mystisch. Der Titel ist gut zu erkennen und die Runenschrift im Hintergrund empfinde ich als eine sehr gelungene Idee. Das ganze Cover spiegelt die Geschichte wieder durch die Kleinigkeiten, die darauf zu erkennen sind. Es ist einfach perfekt.

 

Fazit:

Ok nun kommt für mich der schwierige Teil. Ich fand die Geschichte an sich sehr gut. Die Story wird nach einer langen Einführung sehr spannend. Man taucht als Leser in fremde Welten ein und lernt neue Charaktere kennen, die man so nicht vermutet hätte. Die Idee der Storyline ist wirklich hinreißend und der Autorin gut gelungen. Die Charaktere entwickeln eine eigene Tiefe, die mir sehr gefallen hat und beide Protagonisten konnte ich in mein Herz schließen.
Doch es gab auch Aspekte, die mir nicht gefallen haben. Der Beginn, der sich in die Länge zog und die ewigen Gedanken von Emma. Und später im Buch der Logikfehler, der mich verwirrt hatte.
Weiter empfehlen kann ich das Buch dennoch, und ich rate jedem Leser, der von dem ersten viertel gelangweilt sein könnte: Haltet durch es lohnt sich auf jeden Fall.

Nun könnt ihr >>HIER<< klicken, um die Welt von Emma und Wulf zu entdecken. (Link führt auf die Drachenmond Verlagshomepage)

© Cover: Drachenmond Verlag

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