Rezensionen

Gastrezension zu “Die Wellington Saga – Verlangen” von Nacho Figueras

 

 Allgemeine Informationen:

 
Autor: Nacho Figueras
Titel: Wellington Saga: Verlangen
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 18.September
Seiten: 320
Preis:
Print: 12,99
E-Book: 9,99
 

Inhalt:

 
Antonia ist die uneheliche Tochter des verstorbenen Carlos Del Campo von der ihre Brüder erst nach dem Tod des Vaters erfahren haben. Während ihre Brüder sie mit offenen Armen empfangen, ist sie für Pria, die Witwe von Carlos, eine stetige Erinnerung an den Betrug ihr und der gemeinsamen Familie gegenüber. Dementsprechend schwer hat es Antonia, sie fühlt sich als Außenseiterin, die immer doppelt so hart um Anerkennung und Respekt kämpfen muss und dennoch nie wirklich zur Familie gehören wird.
Während Antonia ein kritisches Selbstbild hat, ist Lorenzo der Meinung, dass ein Mitglied der Del Campo Familie zu gut für ihn wäre, er ist immerhin nur ein Angestellter. Dennoch finden die beiden nach Jahren der gegenseitigen Bewunderung zueinander und schenken einander Geborgenheit. Was nach einem Happy End klingt, wird bereits nach wenigen Moment des Glücks überschattet, denn plötzlich steht ein längst vergessener Teil von Antonias Vergangenheit vor ihr und sie steht vor einer schweren Entscheidung: Soll sie bei Enzo bleiben oder ihn aufgeben, aber dafür einen ihrer größten Wünsche erfüllt bekommen?
 

Meine Meinung:

 
Die Wellington Saga hat mich von Buch zu Buch mehr in ihren Bann gezogen, sodass ich nun zufrieden auf das Ende einer gelungenen Reihe zurückblicke. Ich muss zwar sagen, dass ich andere Erwartungen an den finalen Band der Trilogie hatte, zumindest in Hinsicht auf die Geschichte, aber dennoch nicht enttäuscht wurde. Alle Fragen und Probleme, die im Laufe der Reihe entstanden sind, werden aufgelöst ohne dabei gezwungen zu wirken.
Während die ersten Bände auf die Brüder bezogen waren, konnte man in „Verlangen“ auch viel über Pria erfahren, die prinzipiell ab Band 1 eine fortwährende Entwicklung gemacht hat und von der verkniffenen Patriarchin zur Frau mit Gefühlen und Verständnis wird. Mir hat also neben der eigentlichen Geschichte zwischen Toni und Enzo besonders die Entwicklung von Pria gefallen.
Enzo, den man bisher als „Piloto“ des Poloteams kennt, verbirgt ebenfalls Geheimnisse, die interessant, aber vor allem unvorhersehbar gewesen sind und gleichzeitig keine Katastrophe beinhaltet haben. Antonias Vergangenheit ist hingegen wesentlich dunkler, aber vor allem emotionaler. Der Leser erfährt mit jeder Seite immer mehr über Toni, besonders interessant und auf eine schreckliche Art berührend, ist das Leben mit ihrer Mutter gewesen. Einige der Erlebnisse haben mich tatsächlich sehr getroffen, eine ihrer Kindheitserinnerungen sogar zum Weinen gebracht, umso befriedigender ist das Ende des Buchs.
Dass letztlich einiges – insbesondere die Wahrheit – anders ist, als der Leser, aber vor allem Antonia gedacht hat, ist ein besonderes Highlight an dieser Geschichte.
 

Fazit:

 
Für mich ist dieses Buch ein gelungener und schöner Abschluss einer Liebesroman-Reihe der anderen Art. Vor der Wellington-Saga habe ich nie (bewusst) einen romantischen Roman aus der Feder eines Mannes gelesen und bin dementsprechend erfreut, dass mich sowohl Die Wellington Saga – Verlangen, als auch die anderen Bücher der Reihe überzeugen konnten.
 
©
Content erstellt von Kathrin Ketelaers
Bild erstellt von Kathrin Ketelaers
Cover: Blanvalet Verlag


Gastrezension geschrieben von Kathrin Ketelaers

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