/Rezension/ zu “Blue Sky Black – Ohne Dunkelheit keine Sterne” von Johanna Danninger

/Rezension/ zu “Blue Sky Black – Ohne Dunkelheit keine Sterne” von Johanna Danninger

Oktober 7, 2020 2 Von Ramona

Hey Booknerds!

Welche Dystopie habt ihre zuletzt gelesen?

Meine letzte Dystopie war “Blue Sky Black” von Johanna Danninger und zu diesem Titel habe ich nun meine Meinung für euch.


Bei diesem Titel handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Dieser Beitrag ist aufgrund Text, Bild und Verlinkung mit Werbung zu kennzeichnen.


Der Klappentext:

**Wenn die Hoffnung stirbt, dann kämpfe, um zu lieben.**

In Milas Leben ist nichts mehr so, wie es früher war. Durch eine Reihe von Naturkatastrophen ist die Welt zu einem feindlichen Ort geworden und Mila muss in ihrer neuen Heimat Kanada allein für sich sorgen. Wo sie hinschaut, gibt es keine Hoffnung mehr. Bis eines Tages ein junger Mann in ihr Leben tritt. Er ist ihr Nordstern in der Dunkelheit. Doch die Finsternis macht auch vor dem Licht der Liebe nicht halt. Es stellt sich heraus, dass er nicht der ist, der er zu sein vorgibt. Und dass nur sie beide die Welt – und einander – retten können …


Allgemeine Infos:

Autorin: Johanna Danninger

Titel: Blue Sky Black – Ohne Dunkelheit keine Sterne

Verlag: Impress / Carlsen

Genre: Dystopie

Reihe: Einzelband

Seiten: ca. 380

Preise: E-Book: 4,99€; Print: 14,00€


Meine Meinung:

Der Anfang des Buches bescherte mir bereits ein großes Kopfkino. Die Story beginnt wahnsinnig spannend und macht sofort Laune auf mehr.

Nach dem ersten Spannungsbogen gibt es aber zunächst eine längere Verschnaufpause in der ich verschnaufen, bevor es wieder spannend wurde. Aber dann, naja dann war ich etwas überrascht vom Verlauf der Geschichte.

Sie ist sehr interessant und oftmals spannend, aber auch verdammt schnell vorbei. Ich glaube ich habe bisher noch kein Buch zu diesem Thema gelesen, welches so schnell erzählt wurde. Die Grundidee der Geschichte bzw. der Weltenaufbau ist weitreichend, aber hier hätte ich mir mehr Informationen erwünscht. Ich hatte den Eindruck nur das wirklich absolut Notwendige zu erfahren, dies war zwar ausreichend, aber dennoch wünschte ich mir einfach mehr. Auch wenn ich Einzelbände gerne mag, in diesem Falle hätte sich mindestens eine Dilogie angeboten.

Super fand ich die unerwarteten Wendungen der Story. Mit diesen hat Johanna Danninger mich in ihren Bann ziehen und halten können.

Mila ist die Protagonistin der Story und doch erfährt man gar nicht so viel über sie. Ein Umstand, der mir nicht gefällt. Zumindest über den Hauptcharakter sollte man eine ganze Menge Informationen erhalten.

Der Schreibstil von Johanna Danninger war an sich angenehm zu lesen. Auch wenn die Geschichte schnell erzählt wurde, machte das Lesen an sich Spaß.

Das Ende ist im Grunde abgeschlossen und dennoch gäbe es sogar noch den ein oder anderen Geschichtenstrang, welcher weiter erzählt werden könnte.


Mein Fazit:

Eine echt gute Grundidee, die aber besser ausgebaut hätte sein können.

Charaktere, die eine solide Grundlage, aber auch noch Potential nach oben haben.

Ein angenehm zu lesender Schreibstil.

Zusammen gefasst gibt es von mir 3/5 Sterne, da die Grundbasis der Story ebenso wie die der Charaktere gut waren. Aber es gibt definitiv noch Potential nach oben.

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© Cover: Impress Verlag

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