Bunte Mischung

Kurzmeinung zu “Odinskind – Die Rabenringe” von Siri Pettersen

Infos rund ums Buch:

Autor: Siri Pettersen

Titel: Odinskind

Reihe: Die Rabenringe Band 2

Erschienen: Juli 2018

Verlag: Arctis Verlag

Klappentext:

Hirka ist in Ymsland aufgewachsen. Mit fünfzehn findet sie heraus, dass sie ein Odinskind ist – ein schwanzloses Wesen aus einer anderen Welt. Von nun an ändert sich alles: Sie weiß weder, wer sie ist, noch, wohin sie gehört. Sie weiß nur, dass ihr Leben auf dem Spiel steht. Aber das ist nur der Anfang, denn Hirka ist nicht die einzige Fremde, die es durch die Steintore nach Ym verschlagen hat …

 

Meine Meinung:

 

Viele Blogger und auch Leser haben über dieses Buch Gutes berichtet. Aufgrund dessen wollte ich “Odinskind” auch eine Chance geben. Der Klappentext ließ sich auf jeden Fall schon einmal gut lesen und hat auch meine Neugierde geweckt. Eine völlig neue Welt, neue Wesen und ein Leben, welches in Gefahr schwebt. Was will ein Leserherz mehr?

Aber schon beim lesen der ersten Seiten hatte ich meine Schwierigkeiten. Man wird als Leser in eine völlig fremde Welt hinein geworfen, Erklärungen sind kaum vorhanden und meine Verwirrung fing an. Natürlich hab ich gehofft, dass sich einige meiner Fragen auf den kommenden Seiten beantwortet werden, aber diese Hoffnung wurde nur spärlich erfüllt. Ein paar Dinge konnte ich mir selbst zusammen reimen, aber manche erschlossen sich mir einfach nicht. Es war schön ein Buch mit einer völlig unbekannten Welt zu entdecken, aber mir gefiel die Einführung in die Geschichte überhaupt nicht.

Hirka, die Protagonistin berichtet die Geschichte aus ihrer Sicht. Aber auch zwei weitere Charaktere erzählen Geschehnisse aus ihrer eigenen Perspektive. Urd, ein richtig übler Typ, und Rime, ein augenscheinlich guter junger Mann. Welcher der beiden mir sympathisch ist und welcher nicht, muss ich wohl nicht extra erwähnen, oder?

Hirka selbst ist eine 15-jährige junge Frau, die mit ihrem Vater abseits der Gemeinschaft aufwächst. Die Gefahren um sie herum werden immer gefährlicher und ihr Vater offenbart ihr ein schreckliches Geheimnis. Hirkas Reaktionen auf die Geschehnisse finde ich ihrem Alter entsprechend sehr authentisch. Wahrscheinlich hätte ich selbst nicht anders reagiert. Hirka ist mir durchaus ein wenig ans Herz gewachsen, wenn auch nicht für lange Zeit.

Denn ich hab das Buch abgebrochen. Nach knapp 200 Seiten ist meine Verwirrung so weit gestiegen und meine Fragen wurden nach wie vor nur spärlich beantwortet, dass ich ehrlich gesagt keine Lust mehr hatte mich mit der Geschichte weiterhin auseinander zu setzen. Ich habe dem Buch lange Zeit eine Chance gegeben, aber es ging einfach nicht mehr, es konnte mich nicht mehr fesseln und nervte mich nur noch.

Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist sehr schlicht gehalten, aber dennoch stehen wichtige Elemente der Geschichte im Mittelpunkt des Covers.

 

Fazit:

Eine völlig neue Welt, neue Wesen und eine Grundidee, die mir sehr gut gefallen hat.

Doch die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen und ich hatte von Anfang an Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu kommen. Die mangelnden Erklärungen bereiteten mir Probleme und meine Verwirrtheit nahm stetig zu.

Ich habe das Buch abgebrochen, was ich selbst sehr schade finde, und diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen.

Ich hoffe dennoch, dass “Odinskind” noch weiterhin viele Leser begeistern kann, auch wenn es bei mir nicht funktioniert hat.

 

 

© Cover: Arctis Verlag

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